Die hermeneutische Rehabilitation von Subject, Sinn und Wirklichkeit in Medienkultur
- Medien und Informationshermeneutik(2) -
Der Zweck dieser Untersuchung liegt darin, die verschiedenen Probleme, die das neue Ph?nomen der Medienkultur und I ...
Die hermeneutische Rehabilitation von Subject, Sinn und Wirklichkeit in Medienkultur
- Medien und Informationshermeneutik(2) -
Der Zweck dieser Untersuchung liegt darin, die verschiedenen Probleme, die das neue Ph?nomen der Medienkultur und Informationsgesellschaft erhebt, aus dem hermeneutischen Standpunkt zu er?rtern. Diese Fragen erfordert einen neuen Standpunkt, und zwar die Hermeneutik der Information. Diese Informationsermeneutik zielt im Grunde genommen auf die Transformation der traditionellen Hermeneutik, die aus der neuen kulturellen Wirklichkeit, die von den hoch entwikelten technologischen Medien bestimmt ist, erfolgt.
Das erste Thema der Untersuchung betrifft die Aufgabe, die wichtigen Fragen der Medienkultur klar zu machen und die hermeneutischen Begriffe, die f?r die Neubestimmung der Medienkultur erforderlich sind, darzubieten. Dabei geht es darum, diesseits von dem Tod des Subjekts, der Sinnlosigkeit und der virtuellen Realit?t dem sinninterpretierende Subjekt eine aktive Rolle zuzumuten und dadurch die wirklichkeitsnahe Sinnhorizont zu er?ffnen.
Die zweite Arbeit, die haupts?chlich auf die hermeneutische Rehabilitation des Subjekts auf der Ebene der Medienkultur zielt, er?rtert dementsprechend ausgehend von verschiedenen Subjektstheorien die hermeneutischen M?glichkeitsbedingungen des sinnverstehenden Subjekts. Die wichtigen theoretischen Kontexte sind dabei der Strukturalismus, Poststrukturalismus und Dekonstruktionismus. Dieser struktualistische Gesichtspunkt thematisiert den Tod des Subjekts, der die Entzentralisierung des menschlichen Subjekts herbeif?hrt. Im Gegensatz dazu pl?diert die Untersuchung f?r eine semantische Innovation, die zwar dem Einflu? der Struktur und des Systems unterliegt, aber vom verstehenden Subjekt dauerhaft vollgezogen wird.
Die dritte Untersuchung, die die Sinnkonstitution und -dekonstruktion aus dem Blick der Informationshermeneutik betrachtet, behandelt noch einmal die theoretischen Einw?nde der Informationshermeneutik gegen dem Strukturalismus und Dekonstruktionismus. Die Sinnkonstitution darf nicht auf das beliebige Spiel von blo?en Signifikanten reduziert werden; denn das Subjekt spielt im ganzen Proze? der Sinnkonstitution eine aktive und dauernhafte Rolle. Sogar innerhalb des Cyberspace bleibt das In-der-Welt-sein im Sinne Heideggers das aktive Subjekt, das nach dem Sinn des eigenen Seins und der Seienden im ganzen fragt.
Die vierte Arbeit, die die Probleme bez?glich der virtuellen Realit?t behandelt, vertieft bisherge Untersuchungen in bezug auf Informationshermeneutik, und zwar im Zusammenhang des Problems des Verh?ltnisses zwischen Realit?t und vitueller Realit?t. Insofern geht es hier darum, die neue Realit?t, die durch Hypertext vermittelt wird, sicherzustellen und damit die Realit?tserfahrung des sinnsuchenden Subjekts zu ber?cksichtigen.
Das f?nfte Thema, das haupts?chlich die Beziehung der Medienkultur zur politischen ?ffentlichkeit behandelt, besch?ftigt sich mit der M?glichkeit des Sinnverstehens des aktiven Subjekts auf der Ebene der Zivilgesellschaft und der politischen ?ffentlichkeit. Dabei stellt die Untersuchung die praktischen Aufgaben der Informationshermeneutik in den Vodergrund, die im Proze? der ?konomischen, politischen und kulturellen Globalisierung im Kontext des Nationalstaats und der globalen politischen Diemension erhoben werden.