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논문 상세정보
칸트법철학에서 세계시민과 세계국가의 구상
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| 저널명 |
법철학연구 - A
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| 발행정보 |
2001년 12월 25일
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Vol.4
No.2
/ pp. 53 ~ 80
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| 발행처/학회 |
한국법철학회 |
| 저자수 |
1 |

초록
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국문
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칸트의 평화사상과 국제법에 대한 이론을 오늘날의 관점에서 조명한 글이다.
Kant hat eine globale Friedenslehre in seiner Friedenschrift und Rechtslehre konzipiert. Ihre politischen Prinzipien können als Republikanismus, Föderalismus und Kosmop ...
칸트의 평화사상과 국제법에 대한 이론을 오늘날의 관점에서 조명한 글이다.
Kant hat eine globale Friedenslehre in seiner Friedenschrift und Rechtslehre konzipiert. Ihre politischen Prinzipien können als Republikanismus, Föderalismus und Kosmopolitismus zusammengefaßt werden. Dementsprechend hat Kant das gesamte öffentliche Recht ins ius civitatis, ius gentium und ius cosmopoliticum eingeteilt.
Republik ist die erste Voraussetzung für die Friedensordnung auf der einzelstaatlichen und zugleich globalen Ebene. Die Idee des Republikanismus ist eine ewige Norm und ein asymptotisches Reformprinzip für alle Rechts-und Staatsformen. Allerdings ist das Endziel des Republikanismus die zweite republikanische Revolution auf die globale Ebene, d.h. Weltrepublik.
Der traditionellen Völkerechtslehre entsprechend hat Kant sich mit dem Problem der Kriegsgründe beschäftigt. Seine Auffassung war, daß es keinen gerechten Krieg gebe. Denn Kriege sind immer ungerecht, da sie nur im Naturzustand stattfinden können. Daher hat Kant das Recht zum Krieg als Rechtsweg schlechthin verdammt. Hingegen hat Kant die verbotenen Kriegsführungsformen detailliert. Tendenziell ist seine Auffassung von Kriegsrecht identisch mit den Richtungen des modernen Völkerrechts.
Das Weltbürgerrecht hat das traditionelle ius gentium ergänzt und den Individuen die Völkerrechtspersönlichkeit zuerkannt. Kant hat aber das ius cosmopoliticum auf das Besuchsrecht eingeschränkt. Dabei bedeutete es ein unbedingtes Verbot von Kolonialismus. Die Idee des Weltbürgerrechts ist von Bedeutung für die globalen Menschen-und Bürgerrechte.
Kant hat zwei Optionen als Alternative zum Kriegszustand ernstgenommen: Weltrepublik als eine positive Staatsform oder Völkerbund als ein negatives Surrogat. Kant hat selber den Vökerbund mit freiwilliger Schiedsgerichtsbarkeit und ohne öffentliche Zwangsgewalt vertreten. Der Völkerbund Kants hat den internationalen Naturzustand zwar noch nicht peremptorisch verlassen. Aber er soll als der erste wichtige Fortschritt zum ewigen Frieden bewertet werden.
Letztlich soll es auf die wunde stelle in Kants Friedensgedanken hingewiesen werden. Zuerst mangelt es seiner Friedenslehre an einem globalen Verteilungsgerechtigkeitsaspekt. Kant hat den Handelsgeist als die Garantie des ewigen Friedens zu optimistisch unterstellt. Aber die Erfahrungen der Geschichte lehren, daß der Handelsgeist die ungerechte Weltordnung verursacht hat. Ferner gelegentlich kann seine extreme Auffassung von Staatsautonomie für die globale Demokratie und Gerechtigkeit ungünstig sein.
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