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[학술논문] 릴케 후기시에 나타난 시존재론적 차원
Die ontopoetologische Dimension der Spätlyrik von Rilke
이논문은 한국연구재단(NRF, National Research Foundation of Korea)이 지원한 연구과제( 릴케 후기시에 나타난 시존재론적 차원 | 안문영(충남대학교) )의 '연구결과물' 로 제출된 자료입니다.
  • 한국연구재단 기초학문자료센터 DB구축사업 참여 관련분야 전문가가 추가 입력한 정보입니다.
학술지명 독일언어문학 (ISSN : 1229-0106)
발행정보 2000-12-31 / Vol.14 / pp. 229 ~ 252
발행처/학회 독일언어문학연구회
주저자 안문영 (충남대학교)
색인어 선험문학, Transzendentalpoesie, 얼굴의 작품, Werk des Gesichts, 마음의 작품, das Herz-Werk, 두이노비가, Duineser Elegien, 오르페우스에게 바치는 소네트, Sonetten an Orpheus
연계링크 출처: RISS
  • 주초록(메인언어)
  • 본 논문은 릴케의 『두이노의 비가』와 『오르페우스에게 바치는 소네트』에 나타난 시론적 주제와 관련하여 이 두 장편 연작시 이후 그의 죽음에 이르기까지 마지막 창작기에 씌어진 시 텍스트의 시 존재론적 차원의 특징을 규명하는 것을 목적으로 한다.
  • 부초록(다른언어)
  • In der vorliegenden Studie wird die These vertreten, daß die ontopoeto- logische Dimension der Spätlyrik nach den Duineser Elegien und den Sonetten an Orpheus von Rilke durch eine Affinität mit der zenbuddhistischen Meditation gekennzeichnet sei. Untermauert wird diese These durch die Überprüfung der Entwicklung der poetisch-poetologischen Thematik von der Anfangs- bis Spätzeit Rilkes. Dabei ergibt sich, daß es sich beim meditativen Charakter der Spätlyrik Rilkes um die Endphase einer langen, stets neuorientierenden Thematisierung der poetischen Selbstreflexion handelt.
    In den früheren Gedichten dominiert die dichterische Selbstbehauptung im Zusammenhang mit der Kritik an der 'falsch' benutzten Alltagssprache. Das sogenannte 'Ding-Gedicht' in den Neuen Gedichten stellt, im Gegensatz zur Behauptung, das Subjektive für die sprachliche Ausformung der objektiven Dinge unterdrückt zu haben, die sichtbar gewordene Form des genuin poetischen Schauens dar.
    Die Krise, die sowohl dichterisch als auch existentiell in das Leben Rilkes tief eingriff, versuchte er durch das neue Ideal des poetischen 'Daseins' zu überwinden. Die beiden Zyklen Elegien und Sonette thematisieren im großen Bogen der Dialektik die Abkehr von dem herkömlichen Seins-Ideal und das entschlossene Bekenntnis zu den negativen Bedingungen der Existenz. Das Dasein, das zwischen Sein und Nicht-Sein situiert wird, bedeutet nichts anderes als die künstlerisch verwandelte Gestalt dieses 'elegisch-ethischen' Bekenntnisses zum paradoxen Sinn von Leben und Tod. In dem letzten 55. Sonett an Orpheus wird der Zuspruch zu dieser Paradoxie gerade der poetische Imperativ.
    In den Rilke-Forschungen wird mehrmals darauf hingewiesen, daß die nach diesen Zyklen geschriebenen ca. 200 Gedichte, abgesehen von den Gedichten in französischer Sprache, keine Gemeinsamkeit aufweisen, damit sie in irgendeiner zyklischen Form zusammenzustellen wären, was sonst bei Rilke sehr üblich gewesen war, In einigen Gedichten an die Nacht zeigt sich, wie das lyrische Ich unter der Orientierungslosigkeit leidet. Obwohl das Ich sein Wagnis beteuert, in der Nacht zu sein, kann es den Zustand der unio mystica niemals erreichen. In einem Vierzeiler über Abschied fungiert die Nacht nur als eine gestaltlose Leere, in der das Ich „sich an Ferne/ erprobt und an dem Fernsten sich erkennt“. Hier wird deutlich, daß sich die poetisch-poetologische Reflexion Rilkes in seiner letzten Schaffensperiode der zenbuddhistischen Meditation, deren Ziel die Realisation der Selbst- und Substanzlosigkeit alles Seienden ist, nähert.
    Mit dieser ontopoetologischen Thematik im ganzen Schaffensprozeß läßt sich Rilke an die Tradition der Transzendentalpoesie der deutschen Frühromantik anschließen.
  • 목차
  • I. 들어가며
    II.문학텍스트의 메타이론적 전통
    II.1. 슐레겔의 선험적 문학이론
    II.2. 노발리스의 시론적 시 텍스트
    III. 릴케의 시적 성찰
    III.1. 시적 자의식의 표현
    III.2. 일상언어에 대한 비판
    III.3. '얼굴의 작품 Werk des Gesichts'
    IV.‘마음의 작품 das Herz-Werk’
    IV.1. 『두이노의 비가』
    IV.2. 『오르페우스에게 바치는 소네트』
    V. 시적 명상의 길
    참고문헌
    Zusammenfassung
  • 이 연구과제의 신청시 심사신청분야(최대 3순위까지 신청 가능)
  • 1순위 : 독일문학
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